Neuigkeiten


Aktuelle Tätigkeiten im Mai 2020:

Kein Fahrbetrieb, dafür Werkstattbetrieb
Leider konnte auf Grund der aktuellen Pandemiesituation der Fahrbetrieb noch nicht aufgenommen werden. Zumindest der Werkstattbetrieb konnte wieder anlaufen, natürlich unter Wahrung der erforderlichen Hygienemaßnahmen.
Bei der Dampflok SPEYERBACH  musste ein Heizrohr getauscht werden, da dieses undicht wurde. Hierzu wird das alte Rohr vorsichtig mit dem Schweißbrener geschlitzt um nicht die Rohrwand zu beschädigen. Danach kann das alte Rohr herausgetrieben werden.


Hier der Übeltäter, ein Loch. Während der Rest des Rohrer noch einen recht guten Zustand hat.


Nach dem Einbau des neunen Rohrers wird dieses mittels einer Handwalze in die Rohrwand gewaltzt. Das Rohr wird also in der Rohrwand geweitet bis es einen dampfdichten Abschluss hat.



Zusätzlich war noch ein Stehbolzen zu tauschen, bei dem die Lebensdauer dann auch überschritten war. Hier vorbereitende Maßnahmen am Stehkessel.


Bei der Dampflok 378.78 laufen die Maßnahmen zur Inbetriebnahme weiter. Links neben dem Schornstein wird eine Halterung geschweißt um zukünftig die Lichtmaschine (Turbogenerator) aufzunehmen. Die Lok hatte bisher nur eine Beleuchtung mittels Petroleumlampen und zeitweise auch eine einfache Installation mittels Autobatterie. Da die Lok zukünftig auch auf den Gleisen der DB Netz AG fahren muss, ist es erforderlich die Lok mit der entsprechenden Funktechnik sowie Zugsicherungstechnik auzurüsten, so dass hier eine ordentliche Stromversorgung notwendig ist.







Neuzugang in unserem Museum!

Elektrolokomotive 181 206
Nach dreijähriger Vorarbeit kann ab heute, Freitag, 1. Mai 2020, die Zweisystemlok 181 206 im Pfalzbahnmuseum Neustadt/Weinstraße bewundert werden. Diese Maschine, immer noch im charakteristischen dunkelblauem Farbkleid mit altem DB-Keks, repräsentiert als typische Vertreterin des grenzüberschreitenden Schnellzugverkehrs nach Frankreich und Luxemburg die Zeit von 1970 bis 2010. Stationiert beim Bw Saarbrücken, später dann in Frankfurt, erleichterten Loks der Baureihe 181 den Übergang zwischen den verschiedenen Stromsystemen zwischen Deutscher Bundesbahn/Deutsche Bahn und der SNCF bzw. CFL. Einsätze bis nach Metz, Luxembourg und Strasbourg waren an der Tagesordnung, in Deutschland wendeten die Loks in Koblenz, Köln, Frankfurt oder auch Stuttgart. Sogar innerhalb Frankreich wurden zwischen Metz und Strasbourg sogenannte Füllleistungen gefahren.
Nun hat 181 206, in Dienst gestellt 1974, 2008 von der Ausbesserung zurückgestellt und 2012 ausgemustert, nach Zwischenstationen in Koblenz, Hamm und Leipzig, für die nächsten Jahre einen Ehrenplatz in unserem Museum und ist dort das modernste Fahrzeug.

Vorläufiger Standplatz auf der Ostseite des Museums


Bei der Ankunft in Neustadt


Unsere Rangierlok übernimmt im Bahnhofsteil Böbig


Einfahrt in das Museum über Gleis 5


(c) Fotos R. Frank und E. Langer



Aktuelle Tätigkeiten im Februar 2020:

Ausachsen
Wie bereits berichtet soll die Dampflokomotive 93 1378 unser bisheriges Zugpferd die SPEYERBACH ersetzten, da diese in eine größere Revision muss.
Bevor die 93 1378 eingesetzt werden kann, sind allerdings noch einige Arbeiten zu erledigen. Ein Arbeitspaket davon ist das Ersetzen verschlissener Achslager. Leider muss hierzu die komplette Lok ausgeachst werden. Bedeutet Abbau aller Stangen und sonstigen Teilen die direkt mit dem Fahrwerk verbunden sind, Anheben der Lok und Ausfahren aller Achsen.
Am Ende des Bildberichtes haben wir noch ein Video eingebettet.












Fotos: Markus Walle





Aktuelle Tätigkeiten im April 2019:

Kesselreparatur
Bei der obligatorischen Druckprobe am Kessel unserer Dampflok SPEYERBACH Anfang Januar war in den Kontrollbohrungen mehrerer Stehbolzen Feuchtigkeit zu erkennen, ein untrügliches Zeichen dafür, dass die betroffenen Bolzen angerissen waren und nun ausgetauscht werden mussten. Leider waren hiervon auch ein paar Stehbolzen am unteren Ende des Stehkessels betroffen, was die anstehende Reparatur wesentlich aufwendiger werden ließ, denn da bei der SPEYERBACH Stehkessel und Aschkasten - wie bei vielen anderen preußischen Dampflokomotiven auch – in den Rahmen der Lok eintauchen und somit in diesem Bereich kaum eine Handbreit Platz ist, hätten die neuen Stehbolzen auf der Außenseite nicht fachgerecht verschweißt werden können.
Es blieb uns also nichts anderes übrig, als sämtliche Verbindungen zwischen dem Kessel und dem Fahrwerk zu lösen und den gesamten Kessel aus dem Lokrahmen heraus zu heben. Um dies zu ermöglichen, musste jedoch auch noch das Oberteil des Führerhauses von seinem unteren Bereich getrennt und mittels Hallenkran angehoben werden. Unterm Strich galt es also über 100 große und kleine Schraubverbindungen - die oftmals auch nur schwer erreichbar waren - zu lösen. Ende März konnte dann endlich der Kessel mittels Stockwinden und Hydraulikhebern um etwa 300 mm aus dem Lokrahmen heraus gehoben werden. Während der nachfolgenden Tage ruhten dann die seitlichen Träger und die Rauchkammerfront des Kessels auf dicken Holzklötzen, welche wiederum auf dem Lokrahmen standen.
Leider nahmen die von einer Fachfirma durchgeführten Reparaturarbeiten am Stehkessel doch wesentlich mehr Zeit in Anspruch als geplant, weshalb der Kessel erst vier Wochen später wieder auf bzw. in den Lokrahmen abgesenkt werden konnte. Diese Arbeit erwies sich als wesentlich zeitaufwendiger als sich der Laie vorstellen mag, denn da der Kessel recht umständlich und nicht genau senkrecht angehoben werden konnte, verschob und verdrehte sich der Kessel ein wenig, weshalb er beim Absenken auch mittels eines zusätzlichen Seilzugs auch in der Horizontalen punktgenau über seine Befestigungsbohrungen gezogen werden musste.
Der Zusammenbau der Lok hat mittlerweile begonnen, doch ist es jetzt schon absehbar, dass die kommenden vier Wochen bis zur Saisoneröffnung am 01. Mai für unser Werkstattpersonal ausgesprochen „kurzweilig“ sein werden. – Drücken Sie uns die Daumen!




Da die Verschraubung im Flansch des rechten Einströmrohrs festgerostet war, musste Thomas Woyczak das Ganze mittels Schweißbrenner vorsichtig erhitzen und wieder gangbar machen



Um auch die Kesselfront anheben zu können, wurde die Rauchkammer in einem ersten Schritt mittels einer  Bockwinde so weit angehoben, dass unterhalb der Rauchkammerfront zwei Bockwinden aufgestellt werden konnten. Im zweiten Schritt wurde die Rauchkammer auf 250 mm Höhe über ihrer normalen Position angehoben. Das Anheben der Rauchkammer war erforderlich, damit der Stehkessel und sein Aschkasten ohne zu verkanten aus dem engen Fahrzeugrahmen gezogen werden konnten.


Sichtlich stolz auf das Geleistete steht unser Werkstattleiter Thomas Woyczak vor dem Führerstand der SPEYERBACH




  
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