Neuigkeiten


Aktuelle Tätigkeiten im April 2019:

Kesselreparatur
Bei der obligatorischen Druckprobe am Kessel unserer Dampflok SPEYERBACH Anfang Januar war in den Kontrollbohrungen mehrerer Stehbolzen Feuchtigkeit zu erkennen, ein untrügliches Zeichen dafür, dass die betroffenen Bolzen angerissen waren und nun ausgetauscht werden mussten. Leider waren hiervon auch ein paar Stehbolzen am unteren Ende des Stehkessels betroffen, was die anstehende Reparatur wesentlich aufwendiger werden ließ, denn da bei der SPEYERBACH Stehkessel und Aschkasten - wie bei vielen anderen preußischen Dampflokomotiven auch – in den Rahmen der Lok eintauchen und somit in diesem Bereich kaum eine Handbreit Platz ist, hätten die neuen Stehbolzen auf der Außenseite nicht fachgerecht verschweißt werden können.
Es blieb uns also nichts anderes übrig, als sämtliche Verbindungen zwischen dem Kessel und dem Fahrwerk zu lösen und den gesamten Kessel aus dem Lokrahmen heraus zu heben. Um dies zu ermöglichen, musste jedoch auch noch das Oberteil des Führerhauses von seinem unteren Bereich getrennt und mittels Hallenkran angehoben werden. Unterm Strich galt es also über 100 große und kleine Schraubverbindungen - die oftmals auch nur schwer erreichbar waren - zu lösen. Ende März konnte dann endlich der Kessel mittels Stockwinden und Hydraulikhebern um etwa 300 mm aus dem Lokrahmen heraus gehoben werden. Während der nachfolgenden Tage ruhten dann die seitlichen Träger und die Rauchkammerfront des Kessels auf dicken Holzklötzen, welche wiederum auf dem Lokrahmen standen.
Leider nahmen die von einer Fachfirma durchgeführten Reparaturarbeiten am Stehkessel doch wesentlich mehr Zeit in Anspruch als geplant, weshalb der Kessel erst vier Wochen später wieder auf bzw. in den Lokrahmen abgesenkt werden konnte. Diese Arbeit erwies sich als wesentlich zeitaufwendiger als sich der Laie vorstellen mag, denn da der Kessel recht umständlich und nicht genau senkrecht angehoben werden konnte, verschob und verdrehte sich der Kessel ein wenig, weshalb er beim Absenken auch mittels eines zusätzlichen Seilzugs auch in der Horizontalen punktgenau über seine Befestigungsbohrungen gezogen werden musste.
Der Zusammenbau der Lok hat mittlerweile begonnen, doch ist es jetzt schon absehbar, dass die kommenden vier Wochen bis zur Saisoneröffnung am 01. Mai für unser Werkstattpersonal ausgesprochen „kurzweilig“ sein werden. – Drücken Sie uns die Daumen!




Da die Verschraubung im Flansch des rechten Einströmrohrs festgerostet war, musste Thomas Woyczak das Ganze mittels Schweißbrenner vorsichtig erhitzen und wieder gangbar machen



Um auch die Kesselfront anheben zu können, wurde die Rauchkammer in einem ersten Schritt mittels einer  Bockwinde so weit angehoben, dass unterhalb der Rauchkammerfront zwei Bockwinden aufgestellt werden konnten. Im zweiten Schritt wurde die Rauchkammer auf 250 mm Höhe über ihrer normalen Position angehoben. Das Anheben der Rauchkammer war erforderlich, damit der Stehkessel und sein Aschkasten ohne zu verkanten aus dem engen Fahrzeugrahmen gezogen werden konnten.


Sichtlich stolz auf das Geleistete steht unser Werkstattleiter Thomas Woyczak vor dem Führerstand der SPEYERBACH


Aktuelle Tätigkeiten im August 2017:

Aktionen im Museum:
Eine Woche lang, vom 1. bis zum 6. August, trafen sich unsere Mitarbeiter der Museumstruppe im Pfalzbahnmuseum, um aufzuräumen, Ordnung zu schaffen und den Museumscharakter des alten Lokschuppens weiter hervorzuheben. Viele hier nicht mehr verwendbare Materialien wurden auf einem Wagen gesammelt und dann vom Museum ins Betriebswerk geschafft.
Wir erreichten damit, dass die Seitenbereiche leichter zugänglich wurden und konnten damit auch die bisher verborgene Größe des Lokschuppens sichtbar machen. Nun ist sichtbar und spürbar, dass die hervorragende Architektur einen ‚Kathedralcharakter‘ des Lokschuppens unterstreicht. Es wird deutlich, dass manche Lokschuppen in gewisser Weise ‚Kathedralen‘ der damaligen Eisenbahnarchitektur waren. 


Darüber hinaus verlegten die Mitglieder der Museumsgruppe Planken, die einerseits Unebenheiten, Stolpermöglichkeiten ausgleichen und andererseits auch das zeitlich begrenzte Auslegen bei Veranstaltungen mit Holzplatten überflüssig machen sollen.
Dazu musste zunächst einmal unsere Schnellzuglokomotive, die 18 505, ihren üblichen Platz verlassen. (Lokomotiven dieser Bauart zogen zum Beispiel Züge wie den ‚Rheingold‘ oder auch den ‚Orient-Express‘). Danach begannen unverzüglich die Verplankungsarbeiten. Die Mitglieder der Museumsgruppe und weitere gerade anwesende Mitarbeiter packten engagiert gemeinsam an – bereiteten vor, schnitten zurecht, schraubten fest usw.



Doch damit nicht genug. Unser Museumsgelände ist trotz des Industriecharakters auch eine grüne Oase, die von uns gepflegt wird und bei der es notwendig ist, den Wildwuchs von Zeit zu Zeit zurückzuschneiden. Verdient waren dann gemeinsame Abende – entweder im ‚Grünen‘ oder vor der ausgestellten VW-Draisine!


Aktuelle Tätigkeiten im Juli 2017:

Wir kommen voran!
Am vergangenen Samstag, am 8. Juli, fand auf dem Gelände des Betriebswerk ein großer und großartiger Arbeitstag statt. Viele waren an diesem heißen Tag zum Schaffen gekommen.
Nachdem man sich herzlich begrüßt hatte (aus dem Foto sind Thomas und Marcus zu sehen), setzte man sich zusammen und verteilte die Arbeiten; dann ging es an vielen Baustellen los – bzw. weiter.




Auf diesem Foto ist der Schotterwagen noch eingerüstet – in der kommenden Woche kann das Gerüst abgebaut werden. An dem Wagen wurden die Seitenwände gekürzt und mit Kantenschutz versehen. Der Wagen soll künftig bei unserer Bahnmeisterei auf der Museumsbahnstrecke zum Schotter verteilen eingesetzt werden.


In der Grube unter der ‚Speyerbach‘ wurde ebenfalls viel geschafft – allerdings entgegen dem Eindruck auf dem Foto immer ‚mit Köpfchen‘. Auch die Rohre der Dampflok wurden dabei gereinigt. Auf dem Bild sind Marcus und Jürgen in Aktion zu  sehen.




Weiter ging es an der Außenfassade, die jetzt bis auf einen kleinen, verbleibenden Bereich, neu verkleidet wurde. Peter, Horst und Christian hatten viel zu tun. Die Teile (Lichtplatten) mussten passgerecht zugeschnitten werden – und dann natürlich auch nach oben gehieft werden.

 

Natürlich wurde auch an den Werkbänken geschafft, wie weitere Fotos zeigen -





Ingo Funk - 09.07.2017



Neuer Rauchabzug im Bahnbetriebswerk (April 2017):

Nachdem Ende letzten Jahres unser Rauchabzug sich im wahrsten Sinne des Wortes aufgelöst hatte, musste bis zum Beginn der Fahrsaison 2017 ein neuer Rauchabzug montiert werden. Der Rauchabzug besteht dieses Mal komplett aus Edelstahl und sollte daher uns auch länger erahalten bleiben. Des Weiteren ist der Rauchabzug auch länger geworden, so dass die Sogwirkung etwas höher ist und dies beim Anheizen der Lok den Saugzug etwas verbessert. Folgend einige Bilder von der Montage:
Vor der Montage:


Auf dem Dach des Betriebswerkes:


Bei der Gelegenheit auch ma ein Bild von oben:


Der Unterteil im Schuppen:


Verlängerter Rauchabzug:



Aktuelle Bilder aus unserer Wagen- sowie Lokwerkstatt (Dezember 2016)

Projekt Württemberger Wagen 11082:
In mühevoller und historisch sehr werterhaltender Arbeit, wurde der Wagenkasten saniert. Dabei wurden vorsichtig alte beschädigte Teile entfernt und durch neue ersetzt. Soweit es ging wurden alte Verbindungsmethoden und Arbeitsweisen benutzt. So konnte viel der historischen Substanz erhalten bleiben. Heraus kam dabei ein echtes Schmuckstück, innen wie außen. Zurzeit arbeiten wir am Rahmen und Laufwerk des Fahrzeugs und konnten vor ein paar Tagen Hochzeit feiern. Kasten und Unterteil sind wieder zusammen und es fehlen zum Rollen nur noch die Achsen.







Vorarbeiten vor dem Zusammenbau


Absetzen des Wagenkastens auf den Rahmen






November 2016









  
Infos:

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